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Ein starker Abgang 19. April 2000, Georgia Montezuma. Ein Mitarbeiter eines Reifendienstes wurde bei der Explosion eines Reifens getötet, den er mit seinem Bruder gerade richten wollte. Die beiden wollten den Riss in der Felge eines Reifens an einem Traktoranhänger mit einer Lötlampe schweißen. Jeder Chemiestudent weiß, daß heiße Luft sich ausdehnt und damit unter höherem Druck steht. Beide Brüder waren beruflich sehr erfahren. Sie scherten sich nicht darum und bearbeiteten den Reifen unter Druck, ohne ihn abzunehmen. Der Polizeichef von Montezuma, Lewis Cazenave stellte die Hypothese auf, dass der Reifen durch die stark erhitzte Luft im Inneren explodiert war. Wie auch immer: Nach Zeugenaussagen wurde die Felge durch die Explosion des 1,20 Meter-Durchmesser-Reifens regelrecht von der Achse losgesprengt. Der Mitarbeiter wurde schwer am Kopf getroffen und war sofort tot. Die Wucht der Explosion schleuderte auch einen Pick-up von einer Hebebühne, das Echo war sogar eine Meile weiter bei der Polizeistation zu hören. Das örtliche Ordnungsamt, das auch für die Arbeitssicherheit zuständig ist, schickte dem Inhaber des Reifendienstes eine Vorladung und sprach eine Verwaltungsstrafe aus. Der Inhaber will diese anfechten: "Die beiden waren gut ausgebildet. Sowohl der Vorarbeiter als auch der Kunde hatten sie vor diesem Vorgehen gewarnt, und sie haben es trotzdem getan."
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